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GHTC Historie
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Wie alles begann...

Von den Gründen und sportlichen Erfolgsgeschichten


90 Jahre GHTC

 
 

Am 09.Mai 1919 entschieden sich die Mönchengladbacher Erich Blum, Hermann Elsner, Karl von Katzler und Karl Haus ihre Jugendzeit mit sportlichen Wettkämpfen auszufüllen. Im Jahre 1920 wurde mit Joseph Michels, einem der besten Hockeyspieler der 20er und 30er Jahre, die erste Mönchengladbacher Hockeymannschaft formiert. Anfang der 20er Jahre formierte sich um Grete Pahl sogar eine komplette Damenmannschaft, die nicht nur gesellschaftlich, sondern auch sportlich großen Anteil am Erfolg des Clubs hatte. Der Club verfügte bald auch über ausgezeichnete Damen wie Herren, die immer wieder klangvolle Namen auf die Anlage lockten.

Das Jahr 1925 wurde zum Markstein für den GHTC. Wilhelm Achter, Generaldirektor der Gladbacher Wollindustrie, überließ dem GHTC ein 90.000qm großes Ziegeleigelände. Drei Jahre später hatte der GHTC eine Sportanlage, die ihres Gleichen suchte: 4 Hockeyplätze und 8 Tennisplätze waren das stolze Ergebnis harter Arbeit.

Die 30er Jahre brachten nun auch internationale Begegnungen. Das Osterturnier des GHTC hatte große Tradition. Das Foto zeigt die 1. Mannschaft bei einem Pfingstturnier in Bruchsal.

In der Saison 1937/38 war es dann soweit: Die Hockeymannschaft des GHTC nahm zum ersten Mal an der Meisterschaft teil und wurde auf Anhieb Westdeutscher Vizemeister. Der Krieg unterbrach den Spielbetrieb. 1949 wurden im GHTC wieder Hockey und Tennis gespielt. Der Bau einer Mehrzweckhalle für Hockey und Tennis förderte das große Potential an Talenten, die der GHTC in seinen Reihen hatte. Fortan erlebten die Gladbacher eine wahre Titelflut. Zwischen 1959 und 1967 wurde die Herren-Tennismannschaft fünf Mal Verbandsmeister. Noch erfolgreicher waren die Hockeyspieler. Zwischen 1966 und 1968 wurden fünf Westdeutsche Meisterschaften errungen. 1966 und 1967 wurde man sogar Deutscher Meister in der Halle und 1966 Deutscher Meister auf dem Feld.

Der GHTC brachte nach und nach Nationalspieler hervor: Fritz und Günther Krauß, Uli Vos und Wolfgang Strödter schrieben Mönchengladbacher Sportgeschichte. 1969 führte der Deutsche Hockey Bund die Feld-Bundesliga ein, 1972 geschah das Gleiche für die Halle. Aufgrund der Erfolge aus den 60er Jahren gehörte der GHTC zu den Gründungsmitgliedern der neuen Bundesliga.

Bei den Olympischen Spielen 1972 in München wurden Uli Vos und Wolfgang Strödter mit der deutschen Nationalmannschaft Olympia-Sieger. 1981 konnten Mitglieder und Fans wieder eine Deutsche Meisterschaft feiern. Frankenthal wurde mit den Rückkehrern W. Strödter und U. Vos mit 5:1 bezwungen. Michael Hilgers brachte den GHTC wieder an die Spitze. 1988 wurde der Club an der Alster Hamburg mit 15:13 n.V. bezwungen, das bedeutete den 3. DM-Titel in der Halle. Außerdem reihte er sich in die Abteilung Helden der Hockeygeschichte ein. Seine beiden Tore zum 2:1-Sieg im olympischen Endspiel von Barcelona brachten Deutschland zum zweiten Mal den Olympia-Sieg und setzte die große Tradition "Gladbacher Hockeyspieler und Olympia" fort. 1996 holte die Herren-Hockeymannschaft den Pokalsieg des Deutschen Hockeybundes. Der Pokaltriumph war die Grundlage für den bislang größten Erfolg in der Geschichte des GHTC. Ostern 1997 holten die "Jungs von der Hehner Straße" den Europapokal der Pokalsieger aus England nach Mönchengladbach.

Mit der Vizemeisterschaft 1998 und den 3.Plätzen 1999, 2000 und 2003 sowie dem Deutschen Pokalsieg 2000 und dem 2.Platz des Europapokal 2001 und der Deutschen Meisterschaft 2002 im Feld setzt der GHTC seine große Erfolgstradition fort.